Demografischer Wandel und Generationenmanagement in der Arbeitswelt

Die im Laufe der Jahre auftretenden körperlichen Veränderungen und Defizite bewußt zu sehen, zur Kenntnis zu nehmen, zu akzeptieren und nach Möglichkeit mit Lebenserfahrung zu kompensieren ist die eine Seite der Medaille.
Die andere Seite ist die im Laufe des Lebens erworbene soziale Kompetenz, das pragmatische, lösungsorientierte Verhalten, das Wissen um saisonale Schwankungen und Lebenszyklen, der Über- und Strategische- Blick etc.
Beide Seiten mit den Qualitäten des älter Werdens zu sehen und bewußt zu machen bezeichnen wir in der TA als Enttrübungsarbeit. Sich selbst und die Situation als älterer Mensch zu akzeptieren, Wert zu schätzen und anzunehmen hat mit der TA Grundposition „Ich bin OK – Du bist OK“ zu tun. Andererseits sollte die Übergabe von Wissen und Kompetenzen zwischen den Senioren und Junioren auf gleicher Augenhöhe geschehen, ähnlich wie zwischen Großeltern und Enkelkindern!
Manche Ältere schaffen gerne ihr eigenes Denkmal und versuchen auf Jüngere grandios zu wirken. Hier ist eine Skriptanalyse aus der TA angesagt!
Auch kann das Verhalten mit Antreibern, Einschärfungen, Glaubenssätzen als Überlebensstrategie oder Racket Systemen zu tun haben.

Es ist auch ganz wichtig, sich mit dem Autonomiekonzept zu beschäftigen und zu sehen, wie es sich durch das körperliche älter Werden verändert und der Lebenssituation anpaßt!

Koordination

Dr. Kurt RiemerDr. Kurt Riemer
E-Mail: mental.riemer@utanet.at
Homepage: www.mental-riemer.at

 

 

Christian KüsterChristian Küster
E-Mail: info@cik-gmbh.de
Homepage: www.cik-gmbh.de

 

 

Karola BrunnerKarola Brunner
E-Mail: info@brunner-coaching.de
Homepage: www.brunner-demografieberatung.de

 

 



-> Konzepte und Kompetenzen der TA
-> Produkte und Forschungen aus der Praxis
-> Interesse an Projekten
-> Weiterführende Literatur
-> Artikel

Konzepte und Kompetenzen der TA

Die im Laufe der Jahre auftretenden körperlichen Veränderungen und Defizite bewußt zu sehen, zur Kenntnis zu nehmen, zu akzeptieren und nach Möglichkeit mit Lebenserfahrung zu kompensieren ist die eine Seite der Medaille.
Die andere Seite ist die im Laufe des Lebens erworbene soziale Kompetenz, das pragmatische, lösungsorientierte Verhalten, das Wissen um saisonale Schwankungen und Lebenszyklen, der Über- und Strategische- Blick etc.
Beide Seiten mit den Qualitäten des älter Werdens zu sehen und bewußt zu machen bezeichnen wir in der TA als Enttrübungsarbeit.

Laut Carl Gustav Jung, ist in der ersten Lebenshälfte, bis ca. 45, die biologische Weitergabe des Lebens, das zentrale Thema.
Ziel der zweiten Lebenshälfte, ab 45, ist die Weitergabe der Kultur einer Gesellschaft, in Form von Werten, Traditionen und den Sinn des Lebens – die Generativität! Wir haben in der TA sehr viel zu diesen Themen anzubieten!

Eric Berne hat, als Bergründer der TA, den Focus seiner Arbeit nicht auf die 2. Hälfte des Lebens gelegt und ist bereits mit 60 Jahren verstorben. Fanita English, die am 22. Oktober 2009 ihren 93. Geburtstag feiert, hat Konzepte für ältere Menschen entwickelt.
Sie unterscheidet zwischen Ausdrucks-, Ruhe- und Überlebens- Trieb. Auch ihre Strokes und Discount Konzepte, sowie die das Modell von Typ 1 bzw. Typ 2 lassen sich leicht auf ältere Menschen anwenden.

Sich selbst und die Situation als älterer Mensch zu akzeptieren, Wert zu schätzen und anzunehmen hat mit der TA Grundposition „Ich bin OK – Du bist OK“ zu tun. Nur wer sich selbst wertschätzt und würdigt, kann das Gefühl der Anerkennung anderen Menschen vermitteln!

Die Zahl der Unternehmensübergaben steigt von Jahr zu Jahr!
Gleiches gilt für die Nachfolge von Schlüsselkräften!
Hier ist eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Übergabe von Wissen und Kompetenzen zwischen den Senioren und Junioren auf gleicher Augenhöhe läuft, ähnlich wie zwischen Großeltern und Enkelkindern!

Manche Ältere schaffen gerne ihr eigenes Denkmal und versuchen auf Jüngere grandios zu wirken. Hier ist eine Skriptanalyse aus der TA angesagt!
Auch kann das Verhalten mit Antreibern, Einschärfungen, Glaubenssätzen als Überlebensstrategie oder Raket Systemen zu tun haben.
Es ist auch ganz wichtig, sich mit dem Autonomiekonzept zu beschäftigen und zu sehen, wie es sich durch das körperliche älter Werden verändert und der Lebenssituation anpaßt!

Ziel eines Übergabeprozesses ist es, das Lebenswerk des ausscheidenden Unternehmers auf eine wertschätzende Art und Weise fortzuführen. Gleichzeitig soll die Identität des nachfolgenden Unternehmers erkennbar sein. Wichtig sind hier saubere Verträge und ein gemeinsamer Stufenplan zur Abarbeitung der geplanten Schritte.
Weiters ist nicht nur den Veränderungen in den Personen, sondern natürlich auch der aktuellen Situation am Markt Rechnung zu tragen.
Da die in den Ruhestand tretende Person damit die Insignien ihrer Macht verliert, ist die Beantwortung der Frage, welchen Sinn das Leben im 3. Lebensabschnitt hat, zu beantworten!
Auch muß im Sinne des Antreiber / Erlauber Konzeptes der Senior dem Junior zugestehen, Fehler zu machen, ohne ihn abzuwerten.

Der 1. Lebensabschnitt steht für Heranwachsen und Berufsausbildung.
Der 2. Lebensabschnitt ist die Zeit der Berufsausübung. Ilmarinen und Tempel haben für die Zeit des Berufslebens folgende 6 Phasen gefunden: 1. Junior, 2. Profi, 3. Meister, 4. Coach, 5. Botschafter und 6. Geschichtenerzähler.
Danach kommt der 3. Lebensabschnitt - nach dem Berufsleben - der in der anglo-amerikanischen Literatur die Alten in:
go-goes, slow-goes und no-goes enteilt. Jedes Leben auf dieser Erde findet einmal ein Ende. Wofür mach es Sinn, sich nach einem erfüllten Berufsleben zu engagieren? Was soll in der Erinnerung an dieses Leben im Gedächtnis der jüngeren Personen, die nachfolgen, weiter leben?

Produkte und Forschungen aus der Praxis

Interesse an Projekten

  • Evaluierung des TA Zuganges bei Betriebsübergaben durch Unternehmensberater
  • Erhaltung der volks- und betriebswirtschaftlichen Substanz durch gelungene Unternehmensweiterführung!
  • Positionierung der TA als Methode der 1. Wahl!

Weiterführende Literatur

Heiko Ernst, „Weitergeben! Anstiftung zum generativen Leben“ 2008 Hofmann & Campe Verlag, Hamburg

Lolande Jacobi, „Die Psychologie von C. G. Jung“ 1998 Fischer Verlag, Frankfurt/Main

Eric Kandel, „Psychatrie, Psychoananlyse und die neue Biologie des Geistes“ 2006 Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main

Ursula Lehr, „Psychologie des Alterns“ 2007 Quelle & Meyer Verlag

Richard Nelson Bolles, John Nelson, „Die besten Jahre. Planen Sie jetzt, wie nach dem Job leben wollen“ 2008 Campus Verlag, Frankfurt/Main

Otto Quadbeck, Wolfgang Roth, „Empty Desk Syndrom“ 2008 Pabst Verlag, Lengerich

„Psychologie Heute“ 2008 Heft 20, „Älterwerden“ Beltz Verlag, Weinheim

Artikel

Demografischer Wandel und Generationenmanagement in der Arbeitswelt