Podium zum 30-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse DGTA
Dr. Karin Martens-Schmid, Systemische Verfahren Prof. Dr. Dr. Hinderk Emrich, Psychoanalyse Jörg Fellermann, Supervision Prof. Dr. Armin Kuhr, Verhaltenstherapie Dr. Jörg Rasche, Analytische Psychologie Matthias Sell, Transaktionsanalyse
Die Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse DGTA feiert ihr 30jähriges Bestehen. Aus diesem Grund laden wir Vertreterinnen und Vertreter anderer Psychotherapiemethoden und Organisationen ein.
Über Psychotherapie, Supervision, Pädagogik und Erwachsenenbildung hinaus sind in den letzten 30 Jahren viele Anwendungsbereiche entstanden, die die verschiedenen Methoden produktiv, d.h. zur Optimierung von Handeln nutzen.
Diese Entwicklung hat zwei Aspekte: erstens haben sich die einzelnen psychologischen Methoden aus ihrem ursprünglichen Anwendungsfeld heraus entwickelt. Dabei ist eine große Qualität entstanden. Zweitens bieten die verschiedenen Methoden in ihren Organisationen kommunikative Räume an, in denen Mitglieder ihre Kompetenzen vertiefen und weiterentwickeln.
Darüber hinaus werden nur gesellschaftspolitisch kraftvolle Organisationen ihren Einfluss wirksam einbringen können. Gefordert von der europäischen Entwick-lung und beeinflusst durch wirtschaftliche Globalisierung, werden Vertretungen notwendig, die effektiv und professionell Positionen zu Bildungsfragen in die Politik einbringen. Darum ist es wichtig, den kommunikativen Spiel-Raum zu erweitern, indem wir anknüpfen an gemeinsame Traditionen und Ziele in der Betrachtung menschlichen Handelns und mehr miteinander reden als übereinander.
Ein Anfang soll dieses Podium machen, auf dem VertreterInnen der Analytischen Psychologie, der Psychoanalyse, der Systemischen Therapie, der Verhaltenstherapie und für den eher operativen Aspekt von methodischen Einflüssen einer Organisation ein Vertreter der Supervision und der Transaktionsanalyse diskutieren.
Es sollen die unterschiedlichen Sichtweisen zur Transaktionsanalyse deutlich gemacht und dies als Gratulation für 30 Jahre aktive Präsenz verstanden werden. Dabei sind kritische wie zustimmende Bemerkungen ebenso willkommen, wie über Abgrenzungen und wechselseitige Beeinflussungen zu sprechen. Die TeilnehmerInnen haben jeweils ca. 10 Minuten Zeit ihre Positionen zu präsentieren und anschließend gemeinsam zu diskutieren.
