Best Practice

Die Konzepte der TA sind insbesondere von hohem praktischen Nutzen, wenn es darum geht, Prozesse beziehungsorientiert zu fördern, Kommunikation positiv zu gestalten, Interessen von beteiligten Personen und Gruppen zu klären und konstruktiv an Themen und Aufgaben, aber auch an persönlicher Entwicklung  zu arbeiten.  Die Mitglieder der DGTA sind transaktionsanalytisch ausgebildete Profis und bringen zu ihrer fachspezifischen Expertise die humanistische Haltung und das wertschätzende Menschenbild der TA  in ihre Arbeit ein. Was z. B. sachlich und rational nur als „notwendig“   mit Vorbehalten hingenommen würde, kann so über  Klärungsprozesse, Perspektivwechsel und emotionale Kommunikation sinnstiftend zur eigenen Aufgabe  und zum Anliegen der Beteiligten werden.
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Arbeitsbeispiele von Mitgliedern der DGTA. Immer wird das Besondere an der transaktionsanalytisch geprägten Vorgehensweise für Sie erkennbar gemacht. Unsere Arbeitsweise setzt auf vertrauensbildende Transparenz und klare Absprachen. Der Nutzen und die spezifischen Vorteile der TA-Konzepte werden in den Beispielen deutlich.

Wertschätzende Führung durch Beziehungsgestaltung mit "Landkarten" aus der Transaktionsanalyse

Führen ist heute mehr denn je eine komplexe Aufgabe. Zu führen bedeutet, Beziehungsarbeit zu leisten. Voraussetzung ihres Erfolges ist Wertschätzung. Im vorliegenden Beitrag werden drei „Schlüsselherausforderungen“ wertschätzenden Führens vorgestellt: Autonomie der Führungskraft und der Geführten, Klarheit über die Rollen, die Menschen in Führungsprozessen einnehmen und klare Grenzen in Strukturen und Prozessen.

In einem Praxisbeispiel aus dem Coaching wird mittels sechs ausgewählten transaktionsanalytischen Landkarten:

·        Autonomie,

·        Dreiwelten-Modell,

·        Gruppenimago,

·        Grundeinstellungen,

·        Strokes und

·        Antreiber

die Arbeit mit dem Ansatz der ‚Wertschätzenden Führung‘ vorgestellt. zum Artikel

 

Wenn der Bezugsrahmen untergeht.

Tauchen als körperorientierte Erweiterung des Bezugsrahmens für Menschen mit Behinderungen und ihr Umfeld

Dieser Artikel bündelt 10 Jahre an intensiven Erfahrungen aus einem breiten Spektrum des Tauchens für Menschen mit Behinderungen und ihres ebenfalls tangierten Umfelds. Tauchen nach unserer persönlichen Philosophie basiert auf Kompetenzen in Psychotherapie, Körperpsychotherapie und Persönlichkeitsentwicklung und der tiefen Überzeugung, dass viel mehr möglich ist als es unsere „begrenzten“ Vorstellungen erlauben. So geschehen mit dem Atmen unter Wasser neue Entwicklungen in kürzester Zeit und vor allem mit nachhaltiger Wirkung. Diese Beobachtungen rückten den Bezugsrahmen der Transaktionsanalyse (Schiff et al., 1975) und seine körperlich erfahrbare Erweiterung zur Förderung von Autonomie und lebensbejahenden Neuentscheidungen in unseren Fokus. In diesem Artikel geben wir einen Rückblick aus unseren zahlreichen Projekten und Anregungen für künftige Felder der Transaktionsanalyse. weiterlesen

 

Das Pferd als Coach

Warum eignen sich American Quarter Horses so gut in diesen Maßnahmen? Durch ihr freundliches, dem Menschen zugewandtes Wesen machen sie die Arbeit mit pferdeunerfahrenen Teilnehmern leicht. Ihre Coolness und Gelassenheit lässt sie immer wieder geduldig und sicher in unterschiedlichsten Übungen reagieren. Durch ihre Historie bedingt sind American Quarter Horses gewohnt, mit dem Menschen zu kooperieren. Von Natur aus sehr feinfühlig, sind sie ideale Feedback-Geber für Denken, Fühlen und Verhalten der Teilnehmer. Was können wir als Menschen von Pferden lernen? Unter anderem uns selbst besser kennenzulernen und wirksam zu handeln.

Wie kein anderes Tier spiegeln uns Pferde das eigene Verhalten. Somit sind sie hilfreiche Partner in der Reflexion unserer Beziehungsgestaltung: Sie fordern von uns Klarheit, Präsenz, Vertrauen, Durchsetzung, Konsequenz, Verbundenheit und Gelassenheit. Genau diese Eigenschaften brauchen Menschen in ihren unterschiedlichsten beruflichen Rollen. weiterlesen