37. Kongress der DGTA

Hamburg, 20. bis 22. Mai 2016

Tore und Brücken zur Welt
Willkommen in bewegten Zeiten

Ein herzliches Willkommen im Norden an der Elbe!
Hiermit laden wir Sie zum 37. Fachkongress nach Hamburg ein.

Tore und Brücken zur Welt bieten Einlass und laden uns ein, Grenzen zu überschreiten. Die Welt entdecken,  über bewegte Meere segeln, Brücken bauen, aufgeschlossen sein für Neues und Unbekanntes.

In bewegten Zeiten finden wir Möglichkeiten für neue Perspektiven! Damit neben den vertrauten auch fremde Menschen, Kulturen und Ideen Platz finden in einer lebenswerten Welt.

Wie können wir Veränderungen als Chance begreifen, für uns nutzen und dabei eine gute Steuerungsfähigkeit entwickeln? Wie lassen sich Impulse von außen sinnvoll aufnehmen und integrieren?

Als Transaktionsanalytiker_innen haben wir eine humanistische Einstellung und weitgefasstes Abstraktionsvermögen. Dies ermöglicht uns, Menschen zu vermitteln, wie sie in einer bewegten Zeit zu sich selbst und zu anderen Tore öffnen und Brücken bauen für eine lebensbejahende Kultur.

Hamburg – eine in jede Richtung offene Weltstadt. Sie steht für die Analogie der TA-Konzepte: Wie kann ich einen Austausch von innen und außen beschreiben? Wie kann ich (neue) Welten auch in mir selbst entdecken?

Lassen Sie sich inspirieren von der Weltoffenheit Hamburgs, bauen Sie Brücken und gehen Sie mit uns durch Tore. Wir laden Sie ein, sich den Wind des Neuen und Aufregenden um die Nase wehen zu lassen.

Für das Kongressteam

Thomas Lorenzen

  

Grußwort des Vorsitzenden der DGTA Prof. Dr. Henning Schulze

Tore und Brücken zur Welt

Willkommen in bewegten Zeiten

Tore können wir weit öffnen und wir können sie schließen. Brücken können wir bauen und wir können sie abbrechen.

Wenn wir Tore öffnen, dann laden wir ein. Wir heißen andere willkommen und lassen die Welt in unsere nähere Umgebung eintreten. Zu viel Offenheit erzeugt bei nicht wenigen Menschen Angst: wo sind die Grenzen, wer gehört dazu, wer nicht? Was wollen die anderen? Werden sie uns etwas streitig machen, gar wegnehmen?? Wenn wir Tore schließen, dann schotten wir uns ab. Wie sagt man in Hamburg?: „Schotten dicht!“ Die Schotten dicht zu machen, verhindert auf Schiffen, dass bei einer Leckage das ganze Schiff vollständig geflutet wird. Davor haben nicht nur die Seeleute, die Hamburg so geprägt haben, schon immer Angst gehabt.

Wenn wir Brücken bauen, dann überwinden wir nicht überquerbare Stellen, wie etwa Flüsse und Meeresengen aber auch Meinungsverschiedenheiten und Risse in Beziehungen. Wenn wir ‚goldene Brücken‘ bauen, dann geben wir bewusst nach, machen Zugeständnisse, damit Beziehungen weiter- oder wieder bestehen können. Brechen wir die Brücken ab, dann beenden wir Beziehungen. Niemand kann uns folgen. Wir sind allein, machen die Schotten dicht.

Tore und Brücken: die beiden Wortbilder treffen sich immer wieder. Beide können für Öffnung und Neubeginn, beide können für Schließung und Abbruch stehen. 

Die über 1200 Jahre alte Stadt Hamburg steht für Offenheit. Ihr Stadtwappen zeigt, so wie die Hamburger sagen, das „Tor zur Welt“. Der Hamburger Hafen ist seit vielen Jahrhunderten für die Menschen, die von hier in See stachen, der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, wenn nicht eines neuen Lebens gewesen.

Hamburg hat viel überstanden: Wikingerangriffe, Feuersbrünste, Überschwemmungen, Bombennächte im zweiten Weltkrieg und den Bau der Elbphilharmonie. Durchwoben mit Wasserläufen wäre Hamburg ohne Brücken, von denen es ca. 2.500 Stück hat, nicht lebensfähig. Ohne den Hafen als Tor zur Welt ist Hamburg nicht vorstellbar und wäre sicher nicht das geworden, was es heute ist. Als ‚Freie und Hansestadt‘ wurde es schnell wohlhabend und Ziel von Piraten und Dieben.

Der wohl bekannteste war Klaus Störtebeker, der hier auch sein Ende fand. So war Hamburg auch interessant für An-und Zugriffe von außen und es war überlebenswichtig, die Tore auch schnell schließen zu können, die sonst den Schiffen, ihren Besatzungen und Ladungen weit offen standen. Durch die aus aller Welt in die Stadt hineinkommenden Seeleute, wurde Hamburg auch immer wieder von Krankheiten und Epidemien heimgesucht. Trotzdem blieb die Stadt offen und ist heute ein gelungenes Beispiel für ein lebendiges Miteinander vieler Ethnien und Kulturen.

Im Mai 2016 ist die Freie und Hansestadt Hamburg Treffpunkt der Transaktionsanalytiker_innen aus Deutschland und den angrenzenden Ländern. Viele kommen, um Gast zu sein, Beziehungen zu knüpfen und aufzufrischen. Wohl sicher auch, um die Stadt, den Hafen, die Museen, Theater, Kneipen und anderes mehr zu erleben. Sicher auch die Tore und Brücken, die Hamburg zu dem machen, was es ist.

Es ist wohl seit 1945 nicht mehr so wichtig gewesen, über Tore und Brücken, das Öffnen, Schließen, Aufbauen und Abbrechen nachzudenken, zu sprechen, zu diskutieren.

Transaktionsanalytiker_innen können viel beitragen zu der aktuellen Diskussion. Sie können Menschen unterstützen, aufeinander zuzugehen, sie in der Entwicklung von guten Beziehungen und Koexistenz begleiten.

Im Namen des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse, DGTA, lade ich Sie alle ein, mit uns, dem größten transaktionsanalytischen Fachverband Europas, die Tore weit zu öffnen und Brücken zu bauen. Kommen Sie und entdecken Sie in Vorträgen, Workshops, Diskussionen und natürlich auf dem Festabend die Transaktionsanalyse und die Transaktionsanalytiker_innen. Erleben Sie den 37. Kongress der DGTA, der durch offene Tore und weit gespannte Brücken zwischen den Menschen geprägt sein wird.

Henning Schulze

Vorsitzender des Vorstandes der DGTA e.V.

Deggendorf, im November 2015

 

 

Kongressdokumentation

Inhalt der CD-Box: 2 CDs mit folgenden Vorträgen und Workshops    Preis: € 32.-

Eröffnungsvorträge von Thomas Lorenzen, Henning Schulze, Dirk Heyden

Anita von Hertel Generation Winwinno: Mediation „an“ TA Chancen und Grenzen

Dr. Stephan Marks Scham – Hüterin der Menschenwürde

Workshops mit den Nummern: 5, 13, 14, 16, 21, 24 ,31, 36, 38, 65, 67, 79, 88, 101, 105, 106, 108,                                              Die CD-Box können Sie  formlos per E-mail an CARPE DIEM carpe-diem@sbg.atoder über den onlineshop bestellen.