ZTA Beitrag

Ansätze zur Entwicklung einer stimmigen Theorienlandkarte der Transaktionsanalyse

Wissenschaftstheoretische Uberlegungen zu den Grundlagen der Transaktionsanalyse
  • Ingo Rath

In dieser wissenschaftstheoretisch orientierten Arbeit wird die gemeinsame Wurzel der verschiedenen Theorien, Modelle und Erklärungsansätze der TA aufgezeigt und definiert. Die Psyche des Menschen wird als ein sich selbst-organisierendes System betrachtet. Diese Sichtweise wird einerseits aus dem Menschenbild der TA, andererseits aus der Berne’schen Betrachtungsweise der Psyche als Organ abgeleitet. Aus jeweils unterschiedlichen Aspekten wird daraus die Theorie der Struktur und Dynamik der Persönlichkeit, die Theorie der Transaktion (als erweiterte Kommunikationstheorie) und die Theorie des Skriptes entwickelt, nach denen die Psyche des Menschen betrachtet wird. Für die Theorienbildung der TA erweist es sich als nützlich, das ,,Ich-System”, in Anlehnung an die psychischen Organe von E. Berne, als theoretisches Konstrukt zu definieren. Es entfaltet sich im Hier und Jetzt in den Zuständen des Ichs, die phänomenologisch als Ich-Zustände beschrieben und klassifiziert werden. Auf diesem Hintergrund entsteht eine vernetzte Theorienlandkarte, die stimmig nach bestimmten wissenschaftstheoretischen Kriterien entwickelt wird.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Jahrgang
    1992
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 29.06.2018