ZTA Beitrag

Bemerkungen über Bernes ,,Köder für akademische Wachhunde”

Ein Nachtrag
  • Rolf Wartenberg

Die Dreiteilung von Bemes Modell der Ich-Zustände läßt sich intuitiv, operational typisierend oder rekonstruktiv begründen. Je nach Bezugsrahmen ergeben sich daher unterschiedliche Zuordnungen der Daten, welche durch Bernes vier Diagnosearten gewonnen werden können. Als Möglichkeit, diese Vieldeutigkeiten nachträglich wieder systematisch zu ordnen, hat Berne sein Instanzenkonzept aus Determinanten, Organen und Phänomenen vorgeschlagen. Leider findet der Integrationswert dieser Idee wenig Beachtung, weil sie schon von Berne selbst recht inkonsequent dargestellt wurde. Im obigen Artikel wird gezeigt, welche Absicht Berne mit seinen Vereinfachungen verfolgte, und wie sie sich fruchtbar redifferenzieren lassen.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1988
  • Jahrgang
    1998
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 30.06.2018