ZTA Beitrag

Beziehungsbedürfnisse

  • Richard G. Erskine

Erskine beschreibt das Konzept der Einstimmung in die Gefühle von Klienten als Grundlage für zwischenmenschlichen Kontakt in Therapie. Einstimmung wird verstanden als Reaktion auf die Bedürfnisse nach Beziehung, die in der therapeutischen Beziehung entstehen; sie sind einzigartig und Teil eines ur-menschlichen Bedürfnisses nach Beziehung. Erskine fokussiert in diesem Beitrag auf Unterbrechung/Abbruch von beziehungs- bzw. entwicklungsbedingten Bedürfnissen und unterscheidet diese von der klassischen Übertragung, die auf dem psychoanalytischen Triebmodell basiert. Er geht davon aus, dass Beziehungsbedürfnisse ein Leben lang bestehen und dass sich ihre Nicht-Befriedigung z.B. in Ärger oder manifesten negativen Skript-Überzeugungen äußert. Acht Beziehungsbedürfnisse werden im Beitrag näher erläutert.

  • Erschienen in
    ZTA 4/2008
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Jahrgang
    2008
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018