ZTA Beitrag

Der Einfluß der Überlegungen des Psychoanalytikers Paul Federn und der Entdeckungen des Gehirnchirurgen Wilder Penfield auf Eric Berne

  • Leonhard Schlegel

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den Beobachtungen des Psychoanalytikers Paul Federn, die Eric Berne in die Formulierung seines Modells der Ich-Zustände miteinbezog. Es wird gezeigt, daß Berne den Begriff ,,Ich-Zustand” von Federn übernahm und in welchen Aspekten sich sein eigenes Modell von psychoanalytischen Sichtweisen unterscheidet. Als zweite Person, die Bernes Arbeiten beeinflußte, wird der Neurologe und Hirnchirurg Wilder Penfield vorgestellt. In dessen Beobachtung, daß die Reizung bestimmter Hirnareale das Wiedererleben zurückliegender Ereignisse auslösen kann, sah Berne eine Bestätigung der Ich-Zustände als soziale Realitäten Abschließend wird diskutiert, in welchen Grenzen die Erkenntnisse von Federn und Penfield für transaktionsanalytische Sichtweisen von Bedeutung sind.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Jahrgang
    1996
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 05.06.2018