ZTA Beitrag

Der Resilienz-Zyklus: eine Metapher und ihre Bedeutung

  • Trudi Newton

Die konzeptionelle Grundlage der Metapher (Lakoff & Johnson 1980 / 2003) dient als Ausgangspunkt, um die Beziehung zwischen vertrauten transaktionsanalytischen Modellen und der erklärten transaktionsanalytischen Haltung „Ich bin okay, du bist okay“ (und „Sie sind okay“) zu erörtern. Indem wir einige der Unstimmigkeiten aufdecken, die im transaktionsanalytischen Sprachgebrauch und in den Diagrammen zu finden sind, eröffnet sich uns die Möglichkeit einer neuen Perspektive, die einige weniger bekannte transaktionsanalytische Ideen integriert. Viele von ihnen wurden von Berufspraktikerinnen und -praktikern der Bereiche Pädagogik und Organisation entwickelt. Ein neues systemisches Modell wird dargestellt, das den Schwerpunkt darauf legt, welchen Beitrag die Transaktionsanalyse dabei leisten kann, zu beschreiben und zu verstehen, was alles zum Prozess einer gesunden Entwicklung beiträgt, einschließlich Wachstum, Lernen, Gedeihen und emotionale Kompetenz. dieses Modell entsprang einer Idee, die ursprünglich von Hewson (1990) entwickelt wurde. Es zeigt Konzepte früherer wie auch jüngerer transaktionsanalytischer Literatur auf, die die Förderung gesunder Entwicklung abbilden. Es umfasst sowohl präventive als auch integrierende Kreisläufe. Das anliegen dieses Artikels ist es, die Leser/innen dazu anzuregen, die Ansicht der entwicklungsorientierten Transaktionsanalyse zu erkunden und zu diskutieren und dabei jedermann im Sinne „transaktionsanalytischer Designer“ (Summers & Tudor 2000) in einen ko-kreativen Prozess einzubeziehen.

  • Erschienen in
    ZTA 2/2014
  • Erscheinungsjahr
    2014
  • Jahrgang
    2014
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 29.04.2018