ZTA Beitrag

Die Auswirkung der prätraumatischen Lebenssituation von Schädelhirntrauma-Patienten auf die psychische Verarbeitung der Behinderung

  • Christiane Gerard

Einen Unfall mit Schädelhirntraumafolgen zu erleiden, ist nicht in jedem Fall ein zufälliges Ereignis. Die transaktions-analytische Betrachtung der Ursachen und Verarbeitung eines SHT’s bei jugendlichen Patienten, die schon prämorbid seelisch oder familiär belastet waren, legt folgende Hypothese nahe: 1) Unter skriptanalytischen Gesichtspunkten erscheint der Unfall als eine latente suizidale Handlung. Die Behinderung selbst dient in Form eines Rackets der Aufrechterhaltung des bisherigen Lebensskripts. 2) Unter Symbiose-Gesichtspunkten erscheint der Unfall als ein nicht vollendeter Trennungswunsch. Die Behinderung dient zur (Wieder-)Herstellung symbiotischer Beziehungen.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1987
  • Jahrgang
    1987
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 30.06.2018