ZTA Beitrag

Die sogenannte Wutarbeit

Zum Stellenwert der expressiven Arbeit mit Aggressivität im Rahmen der Psychotherapie
  • Rolf Reiner Kiltz

Keine der existierenden psychotherapeutischen Schulrichtungen und Orientierungen kann als Allheilmittel oder der Weisheit letzter Schluß gesehen werden; sie entwickeln sich ihrerseits weiter, ,,liegen”unterschiedlichen Therapeuten unterschiedlich gut und haben jeweils für bestimmte Menschen in bestimmten Situationen und zu bestimmten Entwicklungsschritten ihre ganz eigenen Vorteile - ob sie nun biographisch oder systemisch, tiefenpsychologisch oder phänomenologisch, rekonstruktiv oder konstruktivistisch, energetisch oder kognitiv oder wie auch immer vorgehen. In diesem weiten Feld hat auch die expressive Arbeit mit Gefühlen, und hier insbesondere die Wutarbeit, ihren wertvollen Platz und Stellenwert. Dieser Stellenwert wird im vorliegenden Artikel von verschiedenen Seiten ausführlich beleuchtet und dargestellt: Der Verfasser stellt sein theoretisches Vorverständnis, Pro und Kontra, Aspekte des praktischen Vorgehens sowie dessen Voraussetzungen und kritische Diskussionsbemerkungen dar.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Jahrgang
    1996
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 05.06.2018