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Die Strategische Mediation. Plädoyer für einen überfälligen Perspektivwechsel.

Teil 1 - Mit der Zukunft rechnen, statt sich nur eine zu wünschen.
  • Sascha Weigel

Autor Sascha Weigel befasst sich in seinem Aufsatz mit einer strategischen Neuausrichtung der Mediation.

"Statt den Kuchen zu vergrößern, geht es der Mediation bisher vor allem um ein harmonisches Backen."

„ (…) Die Welt ist zu komplex, verhält sich also weder berechenbar noch vorhersagbar. Sie ist der Anlass, weshalb Mediation sinnvoll ist – die gleichberechtigte Bearbeitung des Konflikts im gemeinsamen Kontext, so dass die vielschichtigen Perspektiven und Andersartigkeiten der Beteiligten Gehör und Zugang in die gemeinsame Konfliktbearbeitung finden. (...)"

" (…) Ambiguität beschreibt die Widersprüchlichkeit der Welt. Informationen – auch wahre – sind stets mehrdeutig und widersprüchlich in sich. Mediationen bieten die Möglichkeit, diese Mehrdeutig- und Widersprüchlichkeiten kommunikativ zu tolerieren und ihre Bedeutungen für die strategische Konfliktbearbeitung zu nutzen. Ambiguität ermöglicht und erzwingt Perspektivenwechsel. (...)"

Über

Sascha Weigel, promovierter Jurist und Rechtsanwalt sowie Lehrbeauftragter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist von der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA) mit dem Wissenschafts-Award ausgezeichnet worden. Neben seiner Arbeit in der Mediation und dem Systemdesign sowie auch seiner damit einhergehenden Beratungs- und Coachingtätigkeit verbringt er seine Freizeit auf Weitwanderungen durch Europa.

Zu Inkovema - das Institut für Konflikt- und Verhandlungsmamagement von Sascha Weigel:
https://inkovema.de/

12,00 € (unverbindlich)
  • Erschienen in
    Spektrum der Mediation Heft 70
  • Erscheinungsjahr
    2017
  • Verlag
    Wolfgang Metzner Verlag
  • Seitenzahl
    60
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    TA-Autor zu ergänzendem Thema
  • Medium eingestellt von
    Sascha Weigel , 03.07.2018