ZTA Beitrag

Engpass und Intimität im Beratungs- und Therapiepaar

der Einfluss des Skriptentwurfs (protocol), Teil 2
  • William F. Cornell, N. Michel Landeiche

Wenn in dem zwischenmenschlichen Feld, das klinische Behandlung, Beratung oder Pädagogik charakterisiert, Engpässe oder andere Probleme auftauchen, haben die Autoren das Modell des arbeitenden Beratungs- oder Therapiepaares, das sich zu Förderung von Selbsterkenntnis und Entwicklung gebildet hat, brauchbar gefunden. Sobald dieses Paar arbeitet, entwickelt es unausweichlich Intimität oder Nähe mit vielen derselben Freuden und Probleme, wie sie zu jeder unserer engsten Beziehungen gehören. In diesem oft turbulenten zwischenmenschlichen Feld entstehen Engpass-Stellen oft durch die wechselseitige Heraufbeschwörung der unbewussten Beziehungsprotokolle der beiden, die prinzipiell auf einem nicht in Worte gefassten, körperlichen Niveau wirksam sind. Der Charakter eines Engpasses ist deshalb einzigartig für jedes therapeutische Paar. Die Wiederaufnahme produktiver Arbeit hängt von der Wahrnehmung dessen ab, was jede/r von uns tut, was jede/r von uns vermeidet und wie jede/r von uns sich festfährt, wenn wir in großer Nähe zu unseren jetzigen und früheren engen Bezugspersonen funktionieren. Diese Konzepte wurden mit Material aus einem klinischen Fall illustriert.

  • Erschienen in
    ZTA 3/2007
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Jahrgang
    2007
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018