ZTA Beitrag

Erotik, Liebe und Sexualität im therapeutischen Prozess

  • Ingo Rath

Fehlt in der therapeutischen Beziehung das Begehren und damit auch das Interesse am anderen, kommt der Entwicklungsprozess zum Stehen. Was ist, wenn sich das Begehren entfaltet und die erotische Resonanz sich steigert? Das Auftreten der Erotik wird als Dreh- und Angelpunkt der Behandlung dargestellt. Dem gegenüber werden die Konsequenzen aufgeführt, wenn das rechte Maß zwischen Freiheit und Tabu verloren geht und sexuelle „Handlungen“ die Folge sind. In diesem Zusammenhang werden das Inzesttabu, die Identifikation mit dem Gesetz des Vaters und die Rivalität bzw. die gleichgeschlechtliche Liebe als Aspekte des Ödipuskomplexes diskutiert. Aus diesen Überlegungen heraus werden entwicklungsfördernde Aufgaben der Therapeuten und deren dazu notwendige innere Haltung thematisiert.

  • Erschienen in
    ZTA 3/2010
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Jahrgang
    2010
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018