ZTA Beitrag

Gedanken zum „Erwachsenen-Zustand der ,integrierten‘ Person“ nach Berne

  • Leonhard Schlegel

Der Autor unternimmt es, das nach Berne „dunkelste Kapitel der Strukturanalyse“ aufzuhellen. Es handelt sich bei diesem Kapitel um die Charakterisierung des „Erwachsenen-Ichs der ‚ integrierten‘ Persönlichkeit“ durch Berne, ein Thema, auf das er in seinem Werk nicht mehr zurückgekommen ist. Der Autor sieht die Erhellung darin, dass Berne, wenn er von einem Erwachsenen-Ich oder einer „Erwachsenenperson“ schreibt, Verschiedenes meint: eine computerähnliche, rein rationale Einstellung zu Sachverhalten oder aber eine personale, über die drei Ichzustände verfügende, auf Mitmenschen bezogene Haltung. Damit wird auch der Widerspruch gelöst, der darin liegt, dass nach Berne aus dem Erwachsenen-Ichzustand zu entscheiden sei, welchen der drei Ichzustände der Betreffende realitätsgerecht einnehmen solle, und damit wird auch die Streitfrage einer Lösung zugeführt, ob dem Erwachsenen-Ichzustand oder der „Erwachsenenperson“ auch Gefühle zukommen.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Jahrgang
    2001
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018