ZTA Beitrag

Psychotherapie mit Sprachgestörten

  • Theodor R. von Stockert

Schlaganfalle und andere Hirnkrankheiten gehen häufig mit sprachsystematischen Störungen (Aphasien) einher, welche die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen in erheblichem Maße beeinträchtigen. Aufgrund der unterschiedlichen funktionellen Spezialisierung beider Hirnhälften sind davon überwiegend die expressiv propositionalen Anteile der Sprache betroffen, während die emotionalen und konnotativen Elemente, vor allem was das Sprachverständnis betrifft, deutlich besser erhalten sind. Dies kann für therapeutische Interventionen genutzt werden; die speziellen Bedingungen und Techniken für psychotherapeutische Interventionen bei Aphasikern werden diskutiert. Darüber hinaus wird ein Modell für therapeutische Prozesse anhand der funktionellen Spezialisierung beider Hemisphären dargestellt und dem Funktionsmodell von Berne gegenübergestellt, welches als Kommumkationsmodell interpretiert wird.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Jahrgang
    1994
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 05.06.2018