ZTA Beitrag

Rituale im Klassenzimmer

TA-Konzepte strukturieren einen Morgenkreis in einer Sonderschule
  • Maximilian Schneider

In meiner Klasse einer Schule für praktisch bildbare Kinder wiederhole ich viele Rituale täglich in nur jahreszeitlich wenig veränderter Form. Dass sie von den Kindern so gerne angenommen werden und ihre Arbeitsfähigkeit stabilisieren, wunderte mich immer wieder. Dann entdeckte ich, dass in solchen erfolgreichen Ritualen TA-Konzepte in praktisches Handeln umgesetzt sind. Und so wird mir klar, dass Rituale wirken, weil sie die inneren Bedürfnisse der Kinder befriedigen. Rituale einer Sonderschulklasse sind leicht auf Gruppen des Vorschulbereiches zu übertragen, aber die Zusammenhänge gelten natürlich auch in anderen pädagogischen Situationen. Nach einigen Gedanken über Bedeutung und Struktur von Ritualen aus systemischer Sicht beschreibe ich meinen Morgenkreis und konzeptionalisiere ihn mit dem Konzept der Grundbedürfnisse und dem Entwicklungskonzept von Pam Levin.

  • Erschienen in
    ZTA 1/2006
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Jahrgang
    2006
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018