ZTA Beitrag

Selbstakzeptanz und Zuwendung in der Ehe aus transaktionsanalytischer Sicht

  • Antoni Tomkiewicz, Beata Pawlowska

In dem Beitrag geht es um die Frage: Wie verhalten sich Eheleute zueinander, deren Selbstakzeptationsniveau verschieden ist? Bei einer empirischen Untersuchung wurde die Hypothese geprüft, ob ein Zusammenhang besteht zwischen dem Selbstakzeptationsniveau und der Art von „Strokes“, die die Eheleute aus bestimmten Ich-Zuständen erhalten. Es wurden empirische Untersuchungen mit einer Gruppe von 100 Ehepaaren durchgeführt. Als Ergebnis zeigt sich, daß hohe Selbstakzeptanz eher mit positiver Zuwendung vom Partner oder Partnerin verbunden ist. Außerdem zeigt sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen hoher Selbstakzeptanz und dem Vorherrschen des nährenden Eltern-Ichs, des Erwachsenen-Ichs, und des freien Kind-Ichs. Daraus lassen sich Konsequenzen für die Arbeit der Eheberatung ableiten.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Jahrgang
    1999
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 03.05.2018