ZTA Beitrag

Selbstbeelterung sowie Neuentscheidung mithilfe des Motivs „die inneren Helfer“

Die „inneren Helfer“ als imaginierte Übergangsobjekte
  • Martin Daigger

In der Psychotraumatherapie wird während der Stabilisierungsphase u.a. mit dem Motiv der „inneren Helfer“ gearbeitet. Diese dienen – eine entsprechende Führung des Therapeuten vorausgesetzt – dem Erwerb von Selbstbeelterungsfertigkeiten. Sie stellen imaginierte Übergangsobjekte dar und repräsentieren das „neue Elternsystem“ (New Parent). Mithilfe von Übergangsobjekten kann der Patient den Engpass zweiten Grades überwinden.
Die „neue elterliche (innere) Haltung“ modifiziert das pathologische Elternsystem und stellt eine vorerst imaginative kreative Gestaltung der kleinkindlichen „Erwachsenenperson“ (ER 1, „Kleiner Professor“) dar. Sie wird nach Integration ein Teil des Selbst. Hypothetisch kann man diese im EL 1 und mit zeitlicher Verzögerung im EL 2 ansiedeln. Durch die Einbeziehung früher Eltern- und Kind-Ichzustände in den therapeutischen Prozess wird die Anwendung der Selbstbeelterung von Muriel James in wichtigen Punkten erweitert.

  • Erschienen in
    ZTA 2/2010
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Jahrgang
    2010
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018