ZTA Beitrag

Selbstbeelterung und Neuentscheidung mit Hilfe des Motivs „Die inneren Helfer“

Die Katathym imaginative Psychotherapie KiP
  • Martin Daigger

Es soll TA-Therapeuten eine imaginative Technik vorgestellt werden, um bei früh gestörten und traumatisierten Patienten mit Hilfe des Motivs „Die inneren Helfer“ „Neue Elternsysteme“ (James) zu etablieren. Dabei wird dem Patienten auf symbolische Weise sichtbar gemacht, wie er seine Verletztheit überwinden kann. Diese Technik führt infolge einer geleiteten Regression auf magisches Niveau zu einer Bedürfnisbefriedigung früher KindIchzustände und einer Ressourcenaktivierung bei gleichzeitiger Befreiung vom rigiden „Elternteil“. Dadurch wird eine effektive Arbeit am Eltern-Ichzustand im Sinne von Selbstbeelterung sowie Neuentscheidung zugunsten der Autonomie ermöglicht. Gleichzeitig kann der Patient korrigierende Bindungserfahrungen machen. Durch die vorgestellte Technik und die Einbeziehung früher Eltern-Ich- und Kind-Ichzustände wird die Anwendung der Selbstbeelterung von James in wichtigen Punkten erweitert.

  • Erschienen in
    ZTA 1/2005
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Jahrgang
    2005
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018