ZTA Beitrag

Systemanalyse mit Hilfe der Transaktionsanalyse

am Bei spiel der Pfarrgemeinde
  • Klaus Sonnberger

Analysen von sozialen Organisationen sind in der Regel auf das Verhalten und Funk tionieren der individuellen Mitglieder und auf ihre entsprechenden Beziehungen untereinander gerichtet. Häufig fehlt ein genauer Überblick über das Gesamtsystem. Für die effiziente Leitung einer Organisation wäre ein solcher übergreifender Blickwinkel allerdings sehr sinnvoll. In vorliegendem Artikel wird der Frage nachgegangen, wie eine Organisation in ihrer Gesamtheit durch die Anwendung transaktionsanalytischer Konzepte gewinnbringender analysiert werden kann. In einem ersten Schritt wird in der transaktionsanalytischen Literatur nach Ansätzen eines auf Organisationen bezogenen systemischen Denkens gesucht. Zweitens wird die römisch-katholische Pfarrei als System beschrieben, das in verschiedene Subsysteme ausdifferenziert werden kann. Analog zu dem Konzept der individuellen Ich-Zustände spricht der Autor von Eltern-, Erwachsenen- und KindSubsystemen. Beispiele für die Diagnose dieser Subsysteme werden dem Pfarrleben entnommen. Auf dieser Anwendung des Konzeptes der Ich-Zustände basierend werden auch Transaktionen systemisch verstanden. Schließlich werden kurz zusammenfassend einige Schlußfolgerungen gezogen.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Jahrgang
    1999
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 03.05.2018