ZTA Beitrag

TA im Arbeitsfeld Pädagogik

Von der „Transaktionsanalyse im Arbeitsfeld Pädagogik“ zu einer transaktionsanaly tischen Pädagogik
  • Ulrich Schmidt

Der Artikel umreißt eine Möglichkeit, das Verhältnis von pädagogischem Handeln und transaktionsanalytischen Konzepten zu bestimmen. Transaktionsanalytische Pädagogik unterstützt die Edukanden bei der Entwicklung ihrer mündigen Persönlichkeit. Über die zentralen Konzepte des Bezugsrahmens und des integrierenden ER hilft sie, den Reichtum der Persönlichkeit, der sich in der Vielheit der Ich-Zustände zeigt, als Identität zu erschließen. Gruppenerfahrung und die professionelle Haltung der transaktionsanalytischen Pädagogen sind weitere wichtige Faktoren dabei. Die Pädagogen entwickeln ihre Professionalität durch Auseinandersetzung mit der eigenen (Lern-)Biografie und Schulung ihrer Rollen- und Handlungskompetenz. In der Praxis erscheint diese Professionalität als individuelle Persona des transaktionsanalytischen Pädagogen. Transaktionsanalytische Pädagogik sieht es als Notwendigkeit, in die aktuelle Strukturreform des Bildungswesens einzugreifen, und ermöglicht es, durch Konzepte zur Struktur und Dynamik von Organisationen die organisatorische Seite des pädagogischen Prozesses aktiv zu gestalten.

  • Erschienen in
    ZTA 1/2007
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Jahrgang
    2007
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018