ZTA Beitrag

Tod und Teufel

Destruktivität aus theologischer und transaktionsanalytischer Sicht
  • Angelika Segl

Die philosophische und theologische Frage nach der Herkunft des Bösen ist ein ungelöstes Menschheitsproblem. Die Erfahrung zeigt, dass es in jedem Menschen Anknüpfungspunkte für göttliche (heilende) und dämonische (destruktive) Kräfte gibt. So sieht es auch Berne: Der „Dämon“ ist für ihn die selbstsabotierende Instanz, die ein destruktives Skript zur Erfüllung treibt. Gegen deterministische Tendenzen, die das Leben schicksalhaft festgelegt sehen, hält die Autorin daran fest, dass Dinge und Menschen veränderbar sind. Anhand zweier Beispiele aus ihrer Seelsorgepraxis zeigt sie zum Schluss, dass es für sie darum geht, den Funken göttlicher Gegenwart gegenüber destruktiven Kräften zu verteidigen.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Jahrgang
    2001
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018