ZTA Beitrag

Unternehmenskultur aus transaktionsanalytischer Sicht

,,Organisationspersönlichkeit und Organisations-Skript”
  • Werner Vogelauer

Ausgehend vom allgemeinen Kulturbegriff hat sich die ,,Unternehmenskultur” in der Wirtschafts- und Organisationslandschaft seit 1970 etabliert. Corporate Identity, Verhaltens-Weiterbildung Leitbilder und Firmengrundsätze, Image und Corporate Design sind Aktivitätsbereiche, die,,Unternehmenskultur” gefördert haben oder durch sie entstanden sind. Aus transaktionsanalytischer Sicht bietet sich das grundlegende Ich-ZuständeKonzept als sinnvolles Erkenntnismodell für eine ,,Organisationspersönlichkeit” an. Darauf aufbauend können Skript-Modell (auf Basis des o.k.-Konzeptes oder Bernes Skript-Matrix) eine weitere vertiefte Erkenntnis des gemeinsamen automatisierten Handelns in einer Organisation möglich machen. Die Transaktionsanalyse ist eine humanpsychologische Methode, die Klarheit, Konkretheit und selbstaktive Veränderung anstrebt. Diese Konzepte bieten eine verständliche und inhaltlich passende Basis für die Beteiligten oder Betroffenen an, selbst Entscheidungen über ,,Behalten” oder ,,Verändern” zu treffen. Gerade bei Organisationen ist neben dem persönlichen Skript die ,,Aura” (sprich die ,,Organisationspersönlichkeit”) Focus von Erkenntnis und Veränderung. Eine breite Basis bei Erkenntnis- und Veränderungsprozessen, d.h. Arbeiten mit (oft auch größeren) Gruppen von Menschen und das Einbeziehen von Rahmenbedingungen, eigenem Verhalten des Beraters und Weggestaltung mit den Teilnehmern stehen im Mittelpunkt.

  • Erschienen in
    ZTA
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Jahrgang
    1991
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 29.06.2018