ZTA Beitrag

Wie Transaktionsanalyse wirkt

Ergebnisse der Befragung im Rahmen des Selbst evaluationsprojekts 2005/2006
  • Gundel Beck-Neumann, Anne Huschens

Der Artikel zeigt Ziele, Fragestellungen, Ergebnisse und Schluss folgerungen des Selbstevaluationsprojektes auf, das die Fachgruppe Pädagogik/Erwachsenenbildung im Jahre 2005 begann. Die Befragung sollte dazu dienen, die Langzeitwirkungen transaktionsanalytischer Ausbildung auf die persönliche und berufliche Entwicklung zu erforschen. Im Zentrum stand die Frage, in welcher Weise sich die Handlungskompetenz, die sich aus Selbstkompetenz, transaktionsanalytischer Fachkompetenz und Sozialkompetenz zusammensetzt, im Laufe der Ausbildung verändert. Weiterhin sollte die Studie zeigen, ob sich die Vermutung bestätigen lässt, dass eine Ausbildung in Transaktionsanalyse die Bewältigungsstrategien bei Belastungen am Arbeitsplatz verbessern hilft. Als Vergleich dient uns der AVEM (Schaarschmidt-Studie). An der Befragung nahmen 245 Kolleginnen und Kollegen aus dem Feld Pädagogik und Erwachsenenbildung teil. Transaktionsanalyse stärkt in besonderem Maße eine realistische O.k./O.k.Haltung, Selbstreflexion, Selbstkompetenz, Konfliktfähigkeit und Zielklarheit. Die transaktionsanalytische Haltung, in Beziehungen wertschätzend, anerkennend und ermutigend zu sein, bildet die Basis, Menschen zu fördern. Ergänzend kommt der professionelle Umgang mit Gruppen hinzu.

  • Erschienen in
    ZTA 3/2007
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Jahrgang
    2007
  • Media-Format
    Printmedium
  • TA-Bezug
    Primäre TA-Publikation
  • Medium eingestellt von
    M Geschäftsstelle DGTA , 02.05.2018