Kritik aus der Metaperspektive

Das erfolgreiche Bemühen Eric Bernes, psychische Prozesse und Phänomene mit relativ leicht verständlicher, einfacher Sprache zu beschreiben, hat manchmal dazu geführt, dass Menschen die Terminologie der TA sehr schnell benutzten, oft ohne die dahinter liegende Tiefe zu kennen oder zu beachten. Dies führte in den 1970ern zu einem Ansehen der TA als simplifizierende Wissenschaft und zu ihrer baldigen Abwertung durch etablierte und einflussreiche psychologische Schulen (z.B. die Psychoanalyse), wobei die TA-Gemeinschaft in der Folge versuchte, den etablierten Wissenschaften zu vermitteln, dass sie mindestens so gut wie sie, aber eigentlich noch besser sei. Diese damalige Rivalität hat der TA eine Zeitlang geschadet. Seit der Jahrtausendwende erholt sich die TA-Gemeinschaft von diesem Prozess und strebt nun Vernetzungen und Integration innerhalb der psychologischen Richtungen an.

Zum anderen hat die Euphorie der ersten Jahre, wie bei anderen psychologischen Richtungen auch, teilweise zu einer Überschätzung der Möglichkeiten durch TA geführt. Der Mensch mit seinen Begrenzungen trat teilweise in den Hintergrund, die Methode sollte alles möglich machen. Auch wenn große Erfolge mit TA erzielt wurden, ist diese Sichtweise aber seit vielen Jahren der weitaus fundierteren Einschätzung gewichen, dass die Erfolge nicht nur von der Methode, sondern auch sehr stark von den Menschen, die sie anwenden und von den Rahmenbedingungen abhängen.