Autonomie

Autonom denken, fühlen und handeln zu können ist nach Ansicht der TA das Ziel jedes menschlichen Wachstums und damit auch jeder TA-geprägten professionellen Begleitung. Dabei ist mit Autonomie keine übermäßige Selbstbezogenheit gemeint, sondern eine selbstbestimmte Verbundenheit zu sich selbst und zur Welt. In der TA wird Autonomie mit vier Begriffen umschrieben: Spielfreiheit (eine offene und aufrichtige Kommunikation), Spontaneität (Fähigkeit zu lebendigem und unmittelbarem Selbstausdruck), Bewusstheit (vorbehaltlose sinnliche Wachheit), Bindungsfähigkeit (Kontakt ohne Verstrickung). Gelegentlich wird Autonomie auch mit Skriptfreiheit gleichgesetzt.


Berne, Eric: Spiele der Erwachsenen. Psychologie der menschlichen Beziehungen (Hamburg 1970), 287-295



Fragen der Identitätsentwicklung und Selbstdefinition


Wie bin ich und sind andere geworden auf dem Kontinuum Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft und welche übernommene Verinnerlichungen und persönlichen Schlussfolgerungen spielen dabei eine Rolle?
Wie möchte ich versöhnt sein mit meiner biographischen und evolutionären Vergangenheit und wie möchte ich jetzt in der Welt sein und mich in ihr beheimaten und zu ihrer gelungenen Gestaltung beitragen?