Bezugsrahmen

Die Wahrnehmung der Realität eines Menschen wird bestimmt durch das eigene Selbstverständnis, das Verständnis der anderen und der Welt, welches sich in Begriffsbildungs-, Emotions- und Handlungs-weisen ausdrückt. Diese Ausgestaltung des Wahrnehmungsapparates wird in der TA als Bezugsrahmen bezeichnet. Die Skriptformation ist ein Teil dieser Ausgestaltung. Der Bezugsrahmen lässt sich auch beschreiben als Zusammenstellung von Definitionen über die Welt bzw. als Gesamtsichtweise derselben. Einige dieser Definitionen können möglicherweise ungünstig sein für eine gelungene Lebensbewältigung und können sich unter Umständen negativ auf Denk-, Erlebens- und Handlungs- und Beziehungsfähigkeit auswirken.


Schiff, Jacqui Lee: Cathexis Reader. Transactional Analysis Treatment of Psychosis (New York u.a. 1975)


Fragen der Selbststeuerung und Selbstorganisation

(Bezugsrahmen)

Welche Gesamtschau auf die Welt habe ich, welche Anschauungen bestimmen meine Sichtweisen und wie organisiere ich mich in der Welt auf ihre Chancen und Herausforderungen hin?
Bin ich ankopplungsfähig und willens, mein Weltbild mit anderen abzugleichen und kreativ Lösungen zu verhandeln und tätig umzusetzen?