psychologische Spiele

Transaktionen fügen sich zu Kommunikationssequenzen zusammen. Oft lassen sich Muster in Kommunikationsabläufen erkennen, die von unbewussten Motiven der Beteiligten gesteuert sind und beherrscht werden. Für außenstehende Beobachter haben solche Abläufe einen vorhersehbaren und oft nicht-konstruktiven Ausgang (sogenannte Endauszahlung).

In der Transaktionsanalyse werden solche Muster als „Spiele“ bezeichnet und nach ihrem zentralen Motto benannt, z.B. „Ich-wollte-doch-nur-helfen“, „Versetz-mir-eins“. Spiele haben nichts mit „verspielt“ zu tun: Sie können auf Dauer für die Beteiligten wachstumshemmend oder auch schädigend wirken, wenn sie nicht aufgelöst werden und durch geeignetere und stimmigere Interaktionen ersetzt werden.

Berne, Eric: Spiele der Erwachsenen. Psychologie der menschlichen Beziehungen (Hamburg 1970)
Karpman, Stephen: Fairy Tailes and Script Drama Analysis, in: Transactional Analysis Bulletin 7 (1968), 39-43


Frage zur Spielanfälligkeit/Ersatzgefühle

Kommuniziere ich offen und zielgerichtet oder zeige ich u.a. problematische Interaktionsangebote, die Bedürfniserfüllung und das Erleben von Stimmigkeit, Zielgerichtetheit und Lösungsorientiertheit einschränken oder vermissen lassen?