Willkommen beim Netzwerk Mediation und Konfliktmanagement der DGTA!

Fachverband für Mediator_innen

Die Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse e. V. nimmt auch die berufsverbandliche Vertretung der Interessen der Mitglieder der DGTA wahr, die als Mediator_innen arbeiten.

Die Mitglieder des Netzwerks Mediation und Konfliktmanagement der DGTA stehen interessierten Mitgliedern und Mediator_innen für Auskünfte gerne zur Verfügung, die sich für die Anwendung von transaktionsanalytischen Konzepten in der Mediation, in der Klärungshilfe von Konflikten oder im Konfliktmanagement interessieren.

Anfragen gerne an die E-Mail-Adresse des Netzwerks:

mediation@dgta.de

Netzwerk Mediation in der DGTA

Im Netzwerk arbeiten seit 2012 - übergreifend für alle Anwendungsfelder – z.Z. vier Mediator_innen:

Christian Küster, Türkenfeld, Koordinator des Netzwerks

Norbert Nagel, Neckargemünd

Dr. Sascha Weigel, Leipzig

Barbara Hagedorn, Lüneburg

Dr. Christine Kahle, Heidelberg, steht dem Netzwerk für das Anwendungsfeld Psychotherapie beratend zur Seite.

Wir freuen uns über weitere aktive Netzwerk-Teilnehmer_innen! 

Aufgaben des Netzwerks

Wir arbeiten gemeinsam an der Weiter-Entwicklung von Mediation und Transaktionsanalyse und beraten die Gremien der DGTA dazu. 

Wir pflegen die Kontakte zu den anderen Mediationsverbänden wie z.B. dem Bundesverband Mediation, dem Steinbeis-Forum für Mediation und der Deutschen Stiftung für Mediation. 

Ein laufendes Projekt ist die Gestaltung der Ausbildung zum/r MediatorIn (DGTA). Auch andere konkrete Angebote entstehen aus dem Netzwerk. 

Netzwerk-Mitglieder haben auch an dem Buch „Theorie und Praxis der Transaktionsanalyse in der Mediation“ mitgewirkt. 

Wir informieren zu Fragen rund um Transaktionsanalyse und Mediation. Sprechen Sie uns einfach an.

Die DGTA pflegt den Kontakt  mit anderen Mediations-Berufsverbänden

Sie ist z.B. Mitglied im DFfM  e.V. (Deutsches Forum für Mediation e.V., ein Verband der Verbände) und ist Kooperationspartner des  internationalen Verbandes D.A.C.H. e.V. für Mediation in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Diese Verbände und die DGTA halten Ihre Mitglieder an, ihre Arbeit an der Europäischen Richtlinie zur Mediation zu orientieren.

Die europäische Richtlinie zur Mediation finden Sie hier

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=URISERV%3Al33251.

Sie gilt ausdrücklich für Mediationen in Zivilsachen für grenzüberschreitende Streitigkeiten innerhalb der europäischen Union. Sie bietet aber auch Anhaltspunkte für Mediationen in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Ausbildung zu Mediator/Mediatorin (DGTA)

 

Die DGTA und die ihr angeschlossenen Ausbilder_innen bieten eine fundierte Ausbildung zur Mediator_in (DGTA) an als Grundlage für die Tätigkeit als Mediator_in. Die Ausbildung erfolgt auf der Grundlage eines von der DGTA zertifizierten Curriculums.

Flyer Curriculum Mediator_in

Wegen der Komplexität der Aufgaben von qualifizierten Mediator_innen  geht das von der DGTA  zertifizierte Ausbildungscurriculum deutlich über die staatlichen Mindestanforderungen hinaus.

Übereinstimmend mit uns gehen die übrigen großen Mediationsverbände in ihren Ausbildungsstandards in ähnlichem Umfang über die Inhalte der staatlichen Mindest-Ausbildungsregelung hinaus.

Besonderes Gewicht legen wir bei dem von der DGTA zertifizierten Curriculum auf praktische Arbeit und Übungen sowie auf ausreichende Selbsterfahrung und Selbstreflektion der Kandidaten.

Der verbindliche Ausbildungsrahmen für die Ausbildung zum/r Mediator_in (DGTA) und die Allgemeine Information und Richtlinie zur Ausbildung Rahmenbedingungen steht hier zum Download zur Verfügung:

Ausbildungsrahmen zum/ Mediator_in

Richtlinie zur Ausbildung/Rahmenbedinungen

 

Die Ausbildung nach dem verbindlichen Ausbildungsrahmen der DGTA entspricht dem aktuellen Rechtsstand, um sich nach Inkrafttreten der Ausbildungsverordnung  (ZMediatAusbV) zum 1. September 2017 als „Zertifizirter Mediator“ bezeichnen zu dürfen

 

Die rechtlichen Grundlagen im Ganzen finden Sie im Mediationsgesetz (MediationsG)

Link:  http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/mediationsg/gesamt.pdf   

und in der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV)

Link: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*%255B@attr_id=%27bgbl116s1994.pdf%27%255D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl116s1994.pdf%27%5D__1484502350096  

Die aktuellen Angebote der TA-Ausbilder_innen zur Mediation finden Sie hier http://www.dgta.de/wir-bilden-weiter/

Da die Ausbildung zum / zur Mediator_in (DGTA) von Lehrenden Transaktionsanalytiker_innen geleitet wird, können in individueller Absprache Teile von Ausbildungsinhalte und -zeiten auf transaktionsanalytische Weiterbildungen angerechnet werden.

 

Mediation, Konfliktmanagement und transaktionsanalytische Konzepte

Mediation ist

ein strukturierter Weg, den Konfliktparteien nutzen können, um ihre Streitigkeiten beizulegen. Seit 2012 gesetzlich definiert (link hinterlegen), sind zentrale Merkmale dieser Methode, dass

-         die Parteien sich freiwillig  dafür entscheiden

-         sie eigenverantwortlich eine einvernehmliche Lösung er-finden und

-         dabei von einem Mediator / einer Mediatorin unterstützt werden.

Die Parteien können auf diesem Weg ihre eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit zur Geltung bringen, z.B. bei Streitigkeiten im Betrieb, zwischen Unternehmen, innerhalb der Familie oder vermehrt auch bei Konflikten im öffentlichen oder Verwaltungsbereich. Sowohl Differenzen zwischen Einzelpersonen als auch zwischen großen Gruppen lassen sich mit dieser Methode bewältigen. 


Mediator_innen fördern diesen Prozess durch 

  - Unabhängigkeit und Allparteilichkeit  gegenüber den Parteien und gegenüber dem Streitgegenstand sowie

 -  ihre kommunikativen sowie Prozessteuerungs-Kompetenzen

Konfliktmanagement

 … bezieht sich auf alle anderen beraterischen Methoden, die in vielen Arbeitszusammenhängen dazu beitragen, dass Streitparteien mehr oder weniger eigenständig ihre Auseinandersetzungen beilegen.

TA-Konzepte

  … nützen in  ihrer Anschaulichkeit und psychologischen Fundiertheit den Mediator_innen, um zu verstehen, was im Prozess und in den Parteien  vor sich geht. 

Sie sich auch gut den Parteien vermittelbar, damit diese ihre eigene Haltung und Kommunikation produktiv gestalten können.

Eine umfassende Zusammenstellung solcher Konzepte in der konkreten Anwendung des Mediationsprozesses finden Sie in dem Buch „Theorie und Praxis der Transaktionsanalyse in der Mediation“ Hrsg. Dr. Sascha Weigel, Nomos Verlag 2014.

Einen Flyer dazu finden Sie unter Theorie_und_Praxis_der_Transaktionsanalyse_in_der_Mediation.pdf.

Dieses Buch und weitere Literatur finden Sie hier auf der Website in der Mediathek.